Zahnarzt Marktbreit


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Fluoride

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Es hat sich gezeigt, daß sich der Einsatz von Fluoriden in der Zahnheilkunde bewährt hat. Kinder, deren Zähne fluoridiert werden haben signifikant weniger Karies, als Kinder, bei denen dies nicht der Fall ist. Natürlich wirkt Fluorid nicht alleine und natürlich kann es sich in zu hoher Dosierung auch negativ auf die Zähne auswirken.

Fluoride wirken auf verschiedenen Wegen:

Präeruptiv (vor dem Zahndurchbruch):

· Durch die Einlagerung von Fluorid in den Zahnschmelz wird dieser wesentlich säureresistenter.

Posteruptiv (nach dem Zahndurchbruch):

· Fluoride reichern sich auf der Zahnoberfläche an.

· Fluoride erhöhen die Widerstandskraft des Schmelzes gegen Entkalkung.

· Fluoride können kleine Defekte der Zahnoberfläche reparieren.

· Fluoride bewirken eine Bakterienwachstumshemmung.

Gerade Zähne im Durchbruch profitieren von der Fluoridierung.

Fluorid kommt mittlerweile nicht mehr nur in der Zahncreme sondern auch z.B. im Speisesalz vor. Dennoch brauchen Sie sich normalerweise keine Sorgen über eine Fluorvergiftung Ihrer Kinder zu machen.
Denn ein Kind mit 20 kg Körpergewicht kann erst sterben, wenn es mindestens 600 mg Fluorid also 400g Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1500 ppm, 1200g Kinderzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 500 ppm oder 60g Elmex Gelee mit einem Fluoridgehalt von 12500 ppm zu sich nimmt. Wir glauben nicht, daß dies ein Kind freiwillig tut.
Überdosierung ist jedoch leicht möglich, wenn man bedenkt, daß eine kariespräventive Wirkung von Fluoriden schon ab 0,25 mg Fluorid täglich vorhanden ist. Für Kleinkinder reicht es völlig aus, die Zahnbürste leicht mit Zahncreme zu beschmieren. Größere Kinder sollten maximal ein erbsengroßes Stück Zahncreme auf die Bürste bekommen.

Eine neuere Studie aus Dresden zeigte, daß die meisten Eltern falsch - meist unnötig hoch - dosieren. Daher sollten Sie sich zur richtigen Dosierung von Fluoriden bei uns informieren.

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